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1. Was bedeutet der Standard ISPM 15?

ISPM 15 ist ein internationaler Standard für Pflanzenschutzmaßnahmen. Er wurde vom Sekretariat des Internationalen Pflanzenschutzabkommens (IPPC) herausgegeben und soll durch einheitliche Importvorschriften das Einschleppen von Pflanzenschädlingen in Holzverpackungen wie Kisten und Paletten verhindern.

2. Warum ist es wichtig, dass Inka-Paletten ISPM 15-konform sind?

In Holzverpackungen wie Kisten oder Paletten können sich unbemerkt Pflanzenschädlinge einnisten und damit in Länder importiert werden, in denen sie nicht heimisch sind. Für den Pflanzenbestand vor Ort können solche Tierarten sehr gefährlich werden. In Zeiten der Globalisierung ist das ein großes Problem, dem mit der ISPM 15 entgegengewirkt werden soll. Holzverpackungen müssen gemäß ISPM 15 vor dem Import entsprechend behandelt und markiert werden, um ein Einschleppen von Pflanzenschädlingen zu verhindern. Für Inka-Paletten gelten diese Vorschriften nicht: Die Paletten bestehen aus Pressholz, in ihnen können sich keine Insekten einnisten. Daher können Inka-Palette ohne Vorbehandlung und Markierung exportiert werden – als Versender sparen Sie damit Zeit und Geld.

3. Sind Inka-Paletten nach ISPM 15 zertifiziert?

ISPM 15 ist kein Zertifizierungsverfahren, sondern ein Teil des Internationalen Standards für phytosanitäre Maßnahmen. Inka-Paletten sind vielmehr ISPM-15-konform: Da sie aus Pressholz hergestellt werden, können sich keine Pflanzenschädlinge in der Palette einnisten. Pressholz ist deshalb als „processed wood“ oder Holzwerkstoff von den Vorgaben der ISPM 15 ausgenommen und kann ohne Vorbehandlung und Markierung importiert werden.

Ein Zertifikat ist für den Export der Inka-Palette nicht nötig. Um die Prozesse am Zoll zu beschleunigen, bieten wir aber auf unserer Website individualisierbare Exportzertifikate zum Download an.

4. Haben Inka-Paletten eine IPPC-Markierung?

Nein, Inka-Paletten werden aus Pressholz hergestellt, das als Holzwerkstoff oder „processed wood“ gilt. Damit sind sie von der ISPM 15 ausgenommen und benötigen keine Vorbehandlung oder IPPC-Markierung für den Export.

Auch ein Zertifikat ist für den Export der Inka-Palette nicht nötig. Um die Prozesse am Zoll zu beschleunigen, bieten wir aber auf unserer Website individualisierbare Exportzertifikate zum Download an.

5. Sind Inka-Paletten auch für Seefracht geeignet?

Ja, Inka-Paletten können auch in der Seefracht eingesetzt werden. Für den Transport im Überseecontainer sind besonders die speziellen Containerformate F76 und F11 ideal: Im Gegensatz zum Euroformat nutzen sie mit den Maßen 760 x 1140 mm (F76) und 1140 x 1140 mm (F11) den Platz im Überseecontainer zentimetergenau aus. Paletten vom Typ F11 passen exakt zweimal nebeneinander in den Container, die schmälere Palette vom Typ F76 kann in Dreierreihe verstaut werden, um den teuren Platz optimal zu nutzen.

Wie alle Inka-Paletten entsprechen natürlich auch unsere Paletten im Containerformat den Vorgaben der ISPM 15 und können weltweit ohne Vorbehandlungen und IPPC-Markierung exportiert werden.

6. Was ist eine manipulationssichere Verpackung?

Inka-Paletten werden aufgrund ihrer Eigenschaften gerne im Export und auch in der Luftfracht eingesetzt: Sie sind leicht und platzsparend stapelbar und können ohne Vorbehandlung und IPPC-Markierung exportiert werden. In der Luftfracht gelten bereits seit 2013 erhöhte Sicherheitsvorgaben. Damit eine Luftfrachtsendung als manipulationssicher gilt, muss sie so verpackt sein, dass nachträglich niemand etwa Sprengstoff darin verstecken kann. Inka-Paletten sind ideal für Luftfracht geeignet, denn sie verfügen über eine geschlossene Bodenfläche, in der nichts versteckt werden kann. Wenn sie vollflächig beladen und umreift oder einschließlich der Füße und der Kante mit Folie umwickelt sind, gelten Inka-Paletten daher als manipulationssicher und werden nicht nachkontrolliert. Voraussetzung ist allerdings immer, dass der Versender beim Luftfahrt-Bundesamt als „Bekannter Versender“ registriert ist – egal, welche Packmittel er wählt.

7. Enthalten Inka-Paletten gefährliche Stoffe?

Inka-Paletten enthalten keine gefährlichen Stoffe. Unsere Paletten bestehen zu 85 bis 90 Prozent aus Rest-und Altholzspänen und zu zehn bis 15 Prozent aus auskondensiertem Harnstoffharz als Bindemittel. Bei der Herstellung wird die für Paletten geltende Verpackungs-Verordnung (EU 94/62) berücksichtigt. Gemäß den Vorgaben der Chemikalienverbotsverordnung (ChemVerbotV) zu Holzschutzmitteln werden Inka-Paletten keine gesundheitsbedenklichen Substanzen zugesetzt.

Bei der Emissionsabgabe von Formaldehyd entsprechen unsere Inka-Paletten der niedrigsten Emissionsklasse E1 für Spanplatten, damit sind sie geeignet für die Verwendung in Innenräumen. Inka-Paletten geben auch keine für Nahrungsmittel oder Verpackungen gefährlichen Substanzen ab. Zudem sind sie nach der Verwendung vollständig biologisch abbaubar.

8. Wie werden Inka-Paletten hergestellt?

Unsere Inka-Paletten werden bei unserem langjährigen Partner Presswood in Ermelo, Niederlande, gefertigt. Dafür wird zunächst sortiertes Industrierestholz, etwa alte Holzpaletten, Schälspäne oder Sägewerksabfälle, zerspant und getrocknet. Die Späne werden mit Harnstoffharz beleimt und in Spezial-Stahlwerkzeugen unter hohem Druck und bei hoher Temperatur im Form gepresst.

Moderne Prüfmaschinen sorgen für die Qualitätssicherung, zudem werden Fertigungskontrollen in Anlehnung an EN ISO 9003 durchgeführt. Das hat uns auch der TÜV Südwest nach sicherheitstechnischer Prüfung bestätigt.

9. Können Inka-Paletten auch in der Lebensmittelindustrie eingesetzt werden?

Ja, Inka-Paletten sind auch für den Einsatz in der Lebensmittelindustrie geeignet. Dabei muss darauf geachtet werden, dass nur verpackte Lebensmittel mit der Palette in Kontakt kommen. Für die Palettierung von rohem Fleisch und tiefgefrorenen Lebensmitteln sind Inka-Paletten nicht geeignet.