Was bedeutet ISPM 15, NIMF 15 oder NIMP 15?

Der "International Standard for Phytosanitary Measures" (ISPM 15, in spanisch NIMF 15, in französisch NIMP 15) ist eine von der International Plant Protection Convention (IPPC) entwickelte Richtlinie für Einfuhrbestimmungen die Holzpackmittel und Holzpaletten betreffen.

Die ISPM 15 gelten dadurch nicht automatisch weltweit in allen Ländern. Aber zahlreiche Staaten setzten diese Regeln in nationale Vorschriften um. China, Australien, Kanada, USA, Mexiko, Chile und Indien haben die Richtlinie bereits vor einiger Zeit in nationale Bestimmungen umgesetzt. Viele weitere Länder in Europa, Asien, Amerika und Afrika folgten inzwischen.

Die ISPM 15 Richtlinie dient dem Schutz der heimischen Pflanzenwelt vor fremden Schadinsekten. In gewöhnlichen Holzkisten und Holzpaletten hat man schon häufig Käfer und Larven aus anderen Ländern gefunden. In einer neuen Umgebung können sie sich ohne natürliche Fressfeinde schnell zur Landplage entwickeln.

Deshalb dürfen Paletten aus Massivholz gemäß ISPM 15 / NIMF 15 erst nach aufwändiger Begasung mit dem Insektizid Methylbromid oder Hitzebehandlung die Landesgrenzen eines ISPM 15 / NIMF 15-Landes überschreiten.

Steht Ihre Sendung auf einem nicht-ISPM 15 / NIMF 15-konformen Paletten am Zoll eines ISPM 15 / NIMF 15-Landes, droht dem Exporteur eine teure Nachbehandlung vor Ort! Im Extremfall könnte der Zoll der Sendung sogar die Einreise verweigern.

Warum brauchen INKA-Paletten keine ISPM 15 / NIMF 15-Behandlung?
INKA-Paletten bestehen aus getrockneten Holzspänen und werden unter Druck und Hitze formgepresst, ähnlich wie eine Spanplatte (engl. "particle board").

INKA-Paletten gelten als "processed wood" im Sinne der ISPM 15 / NIMF 15 und fallen somit nicht unter die Bestimmungen für Massivholz (engl. "non manufactured wood"). Die bei Massivholzpaletten geforderte Behandlung oder Begasung mit dem Insektizid Methylbromid sowie eine IPPC-Markierung sind für INKA-Paletten nicht notwendig!

Ihr Vorteil: Problemloser Export in alle Länder weltweit!

Kostenlose Herstellerbescheinigungen und Exportdokumente für die USA, Kanada, Mexiko, Chile und andere Länder finden Sie hier.

Weitere Informationen zum Thema "Einfuhrbestimmungen für Holzverpackungen" finden Sie hier:

https://www.ippc.int/
[Die IPPC ist eine Unterorganisation der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen (United Nations Food and Agriculture Organization, FAO)]
 

https://pflanzengesundheit.julius-kuehn.de/
Julius Kühn-Institut - Bundesforschungsinstitut für Kulturpflanzen (JKI)

Luftfracht - EU-Luftsicherheitsgesetz 2013


Seit 25. März 2013 sind in der EU schärfere Sicherheitsvorschriften für Luftfrachtsendungen in Kraft. Luftfrachtsendungen müssen manipulationssicher gepackt werden. Die Inka-Palette ist voll luftfrachtfähig.

Bei Sendungen auf Paletten sind generell 2 Dinge zu beachten: Sendungen gelten als "manipulationssicher", wenn sie

- vollflächig beladen und umreift oder

- komplett einschließlich der Kante mit Folie umwickelt sind.

Die INKA-Palette bietet einen besonderen Vorteil bei Luftfracht. Sie hat eine geschlossene Unterseite. Nachträgliche Manipulation von unten ist kaum möglich.

Versender sollten sich außerdem unbedingt beim Luftfahrt-Bundesamt registrieren lassen. Denn wer seit März 2013 nicht als „Bekannter Versender“ beim Luftfahrt-Bundesamt gemeldet ist, muss mit langwierigen Kontrollen rechnen – egal, welche Packmittel er wählt.